Das Meerschweinchen
Unser Hausmeerschweinchen ist auf eine in Mittel- und Südamerika lebende Wildform zurückzuführen. Diese Wildmeerschweinchen leben bis auf einer Höhe von 4200 m. In Erd- und Steinhöhlen bilden sie kleine Rudel, die sich hauptsächlich von den dort vorkommenden Grassorten ernähren.
Schon die Inkas züchteten Meerschweinchen in den verschiedensten Farbschlägen, die Tiere dienten ihnen als Fleischlieferanten. In Peru landen heute noch jedes Jahr 65 Millionen Tiere auf der Speisekarte.
Im 16. und 17. Jahrhundert brachten die Spanier und später die Holländer erstmals einige Tiere mit nach Europa, wo sie sich rasch vermehrten. Zu Anfang waren sie sehr teuer, geradezu unbezahlbar, konnten also nur von reichen Familien als Haustiere gehalten werden. Da sie sehr anpassungsfähig waren, vermehrten sie sich rasch und zählten bald zu den weit verbreitetsten und beliebtesten Haustieren.
Sie gehören wie unsere Hauskaninchen zu den Nagetieren. Aber auch größere Tiere, wie zum Beispiel Wasserschweine, sind unmittelbar mit ihnen verwandt. Alle besitzen einen relativ großen Kopf mit der für Nagetiere typischen Hasenscharte. Die Vorderbeine zeigen vier, die Hinterbeine drei Zehen.
Die Bezeichnung Meerschweinchen kommt vermutlich daher, dass sie über das Meer kamen. Außerdem erinnern ihre quiekenden Laute an die Schweine.
Nun noch einige Daten:
Ordnung: Nagetiere
Unterordnung: Meerschweinchenverwandte
Familie: Meerschweinchen
Größe: 22-35 cm
Gewicht: Männliche Tiere bis 1800g
Weibliche Tiere bis 1100g
Tragezeit: ca. 68 Tage
Geburtsgewicht: 40-100g
Lebensweise: Rudeltiere
Lebenserwartung: 5-10 Jahre
Der US-Teddy
Der Teddy hat ein gekräuseltes, leicht drahtiges Fell, das senkrecht vom Körper absteht.
Das Bauchfell ist jedoch glatt. Man unterscheidet den US-Teddy, der kürzeres Fell hat, vom CH-Teddy, der längeres Fell hat.
Wollt ihr noch mehr über den US-Teddy wissen? Dann schaut euch doch auf folgender homepage um:
www.us-teddyclub.de